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Die Physiotherapie umfasst eine Vielfalt an Behandlungsmöglichkeiten für den Körper (Physis) in seiner Gesamtheit. Muskeln, Bänder, Sehnen, Nerven und Gelenke... sie sind das Feld, auf dem der Physiotherapeut seine Patienten manchmal regelrecht beackert, um ihm Schmerzlinderung oder Mobilität zu verschaffen. Einige Therapien sind im Folgenden kurz beschrieben.

  • Manuelle Therapie

    Manuelle Therapie

    Mit Hilfe der Manuellen Therapie (spezielle Grifftechniken) sollen Gelenk- und Muskelschmerzen reduziert beziehungsweise beseitigt werden.

    Mit den Händen wird sowohl an den Gelenken, als auch Muskeln und Faszien gearbeitet, um Fehlstellungen, Blockaden oder Störfelder zu beseitigen.

    Hilfe bei:

    • Erkrankungen im orthopädisch/ chirurgischen Bereich
    • Wirbelsäulen-Beschwerden
    • CMD
    • Fehlhaltungen und deren Folgen
    • Bandscheibenvorfällen
    • Operationen (Nachsorge/ Reha)
    • Sportverletzungen (z.B. Verrenkungen, Verstauchungen)
  • McKenzie-Therapie

    Der Physiotherapeut Robin McKenzie aus Neuseeland entwickelte in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts eines der heute am besten erforschten Systeme zur Diagnostik und Therapie von Beschwerden der Wirbelsäule.

    Bei der Untersuchung werden wiederholte Bewegungen durchgeführt, was Schmerzen auslösen und verstärken oder sie reduzieren und eliminieren kann. Der Therapeut leitet aus dem Schmerzverhalten ein Behandlungskonzept ab und zeigt dem Patienten Übungen, die er zu Hause praktizieren und stetig mit dem Therapeuten weiter verfeinern kann.

    Hilfe bei:

    • Bandscheibenvorwölbungen
    • Bandscheibenvorfällen
    • Bandscheiben-Operationen (Nachsorge/ Reha)
  • Schlingentisch

    Der Schlingentisch ist ein therapeutisches Hilfsmittel, durch das der Physiotherapeut gezielt und schonend schmerzhafte und schwer bewegliche Gelenke behandeln kann. Körperregionen, die in den Schlingen liegen, fühlen sich gleichsam schwerelos an und lassen sich leicht bewegen. Dank der Entlastung der betroffenen Gelenke und der Wirbelsäule lassen hier Schmerzen oft spontan nach.

    Krankengymnastik am Gerät (KGG)

    Unter Einbeziehung der Trainingslehre verbessern sich hier an Reha-Geräten die Muskelfunktionen. Der Patient erhält einen individuellen Trainingsplan nach medizinischen Gesichtspunkten um Kraft, Koordination, Ausdauer und Flexibilität zu verbessern.

    Medizinische Trainingstherapie (MTT)

    Ziel der Medizinischen Trainingstherapie mit therapeutischer Betreuung ist vor allem die Kräftigung der Bauch- und Rückenmuskulatur durch ein gezieltes Muskelaufbautraining an entsprechenden Geräten. Sie hilft bei Beschwerden und Erkrankungen am Bewegungs- und Stützapparat.

  • Bobath

    Diese Therapie wurde von der englischen Krankengymnastin Berta Bobath und ihrem Mann, dem Neurologen Dr. Karel Bobath entwickelt mit dem Ziel, Bewegungsstörungen durch Erlernen der „normalen“ physiologischen Bewegungsmuster entgegenzuwirken. Dabei werden „richtige“ Bewegungsmuster angebahnt und eventuell vorhandene „falsche" pathologische Bewegungsmuster gehemmt.

    Zum Erlernen dieser Bewegungsmuster bedarf es häufiger Wiederholungen, damit sich die Bewegungen im zentralen Nervensystem/ Gehirn einprägen und automatisieren. Diese Störungen können durch Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks, durch Unfälle oder andere Traumata (z. B. während der Geburt) entstehen. Bei Kindern können auch Entwicklungsverzögerungen Anlass der Therapie sein.

    Hilfe bei:

    • Muskeltonusstörungen
    • Asymmetrie
    • Spastik
    • Hemi-, Tetra- und Paraplegie
    • Schlaganfall
    • Parkinson
    • Multipler Sklerose
    • Chorea Huntington
    • Gangstörungen
    • Tumorerkrankungen des Gehirns oder Rückenmarks
    • Mobilitätsverlust
  • PNF

    Die Propriozeptive Neuromuskuläre Fascilitation (PNF) ist eine Behandlungstechnik speziell für Patienten mit neurologischen Krankheitsbildern. Veränderte oder „vergessene“ Bewegungsabläufe werden dabei wieder eingeübt. Dafür stimuliert der Therapeut über Dehn-, Streck- und Drucktechniken die Rezeptoren von Muskeln, Sehnen, Faszien und Bändern. In mehrfachen Wiederholungen werden sogenannte Komplexbewegungen trainiert.

    Hilfe bei:

    • Schlaganfall (Apoplex, Hemiplegie)
    • Multipler Sklerose
    • M. Parkinson
    • Chorea Huntington
    • Spastik
    • Tetraplegie
    • allen Erkrankungen des zentralen Nervensystems
  • Kinesiotaping

    Bei dieser wirkungsvollen Methode des Bandagierens (englisch: Taping) wirkt schmerzlindernd und regt das Lymphsystem an. Die Beweglichkeit wird nicht eingeschränkt, die Durchblutung wird verbessert und die Muskulatur unterstützt.

    Hilfe bei:

    • Rückenschmerzen
    • HWS-Problemen
    • Schulterschmerzen
    • Tennisarm/-ellbogen
    • Hüftbeschwerden
    • Knieproblemen
    • Achillessehnenreizungen
    • Zerrungen
    • Verstauchungen
    • Bewegungseinschränkungen